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Wolfgangs Gedichte
Verarbeiten will ich das
Einreißen will ich meine Mauer
Doch nicht zu Schnell
Das Schmerzt
Gebt mir Zeit
Jeder Stein der Fällt bereitet Schmerzen
und bedeutet neues
Bewusstsein
Panik bekomme ich dabei
Suche den Halt
Gebt Ihn mir
Alleine Schaffe ich es nicht
Die Lüge um mich Herum ist meine
Mauer
Ich will diesen Druck der Mauer nicht
mehr
Anpassen müssen sich andere
Nicht Ich
Ich bin eine Marionette des Lebens
Sie Steuert sich selbst
Aber Falsch
Das geht jetzt nicht mehr
Er ist er selbst
Er beginnt von vorne
Keine Marionette mehr
Ich selbst bin das.
© Wolfgang, August 2000
Allein sitze ich in meinem Raum
Das Rauschen ist sehr Laut
Bewegungen Irritieren
Die Welt ist zu Laut
Das Empfinden ist Stark
Der Wind auf der Haut Schmerzt
Wasser brennt auf der Haut
Der Kopf Schmerzt vor Chaos
Sonne brennt wie Feuer
Dunkelheit ist mein Freund
Sprache dringt durch den Kopf
sie findet keinen Landepunkt
Mein Kopf wird Schwindelig
Nach Luft muss ich Japsen
Die Augen Schliesen
Spüren tu ich mich nicht
Nicht da sein möchte ich
Schreien möchte ich Laut
Der Arm Schmerzt
© Wolfgang, August 2000
Rückmeldungen über die Gedichte leiten wir an den Autor weiter: ambulanz@autismus-online.de
Wolfgang hat auch eine eigene Homepage
zum Thema Autismus veröffentlicht:
http://www.autismus.org/autism
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