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Beiträge von Fabian


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Die Biographie einer Spinne

Jahrelang lebte eine Spinne in den Klauen der Einsamkeit,

gefangen von einer Krankheit, baute sie sich einen Kokon.

Sie lernte viel, erlitt unvorstellbare, geistige Schmerzen.

Doch sie lebte weiter, trotzte jedem Unglück, das sich ihr in den Weg stellte,

hielt die Plagen auf, die sie befielen und drängte sie zurück in das Loch, aus dem sie gekommen waren.

Als sie sich von den Plagen befreite hatte ,war sie gezeichnet von dem Kampfe

mit der Plage, geschunden von den Strapazen der Schlachten, weiß und unwissend und doch riesig und weise.

Eines Tages war der Zeitpunkt gekommen, die Welt zu betreten; die Spinne lief, doch was sie sah, war für sie seltsam und fremd,

die anderen Spinnen waren schwarz und braun und lebten zusammen in einem Netz und bildeten eine Gemeinschaft;
da wurde der Spinne bewusst, dass der schönste Teil ihres Lebens an ihr vorbei gerauscht war,
und sie weinte und der Schmerz brannte sich ihr auf immer und ewig ins Gedächtnis, da die anderen sie ablehnten und ausstießen.

Doch da schoss ein Stern vom Firmament zum Boden herab.
Er leuchtete so wunderschön und so freundlich zur Spinne, dass das Eis, das das Herz der Spinne umgab, schmolz und sie das Leben endlich spüren ließ.
Nun schlug das Herz der Spinne und sie sah, was sie niemals vorher gesehen hatte: Annerkennung, Dankbarkeit und Freundlichkeit.

Das Herz der Spinne schlug nun für den Stern und sie schwor sich, den Stern zurück ans Firmament zu tragen
und selbst, wenn der Kern des Sternes nicht für die Spinne schlagen sollte, ihn so lange zu tragen, bis er die Sterne wiedersieht

Und auch wenn die Spinne selbst dabei sterben würde...

Fabian



Die Spinne und der Stern

Die Liebe verletzte die Spinne sehr;

die 12 Jahre alte Wunde riss erneut auf und ließ die Trauer, die Angst, die Einsamkeit und die Kälte frei und bewirkte,
dass die Spinne ihr ganzes Leben erneut spüren und erleiden musste.

Doch die Spinne sah und berührte das Netz der Gemeinsamkeit, die anderen gaben ihr das, wo nach sie sich ihr ganzes Leben nach gesehnt hatte.

ein Stern fiel vom Firmament herab in ihr Leben,

die Menschen verachtende und hassende Sicht schmolz und ließ ein Herz aus Liebe. Schmerzen, Einsamkeit, Freundlichkeit, Tapferkeit und Ehre schlagen
und die Schönheiten des Lebens sehen und spüren.

Die Spinne schwor sich bei ihrem Blute, ihrem Gott und ihrer Familie den Stern zurück an

seinen Ort der Schönheit, der Liebe und des Glückes zu tragen.

Doch der Kern des Sternes schlug nicht für die Spinne, aber der Spinne war dies egal,

ihr Leben spielte keine Rolle, ihr Glück war unbedeutend, ihre Zukunft war vergeben,

allein der Stern sollte das Firmament sehen, die Welt mit seiner Freundlichkeit, Güte und

Hilfsbereitschaft erhellen, sein Kern sollte für den schlagen, den er liebt.

Alles andere zählte für die Spinne nicht.

 

In ferner Zukunft sehen wir etwas:

Die Spinne ist tot,

begraben von den Bergen, die sie für den Stern versetzen wollte,

ausgeblutet von den Wunden, die sie für den Stern erlitten hat,

der Stern gab ihr Güte, Freundlichkeit und vielleicht auch Freundschaft, doch sein Herz

schlug für einen anderen.

doch sie wurde glücklich,

und so starb die Spinne in Glück und Frieden,

denn sie hatte das erreicht, was sie immer sein wollte,

ein eigener Stern für jemand anderen,


Fabian

 

© Fabian
 

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